Ein Baum, um den herum die verschiedenen Forderungen gruppiert sind, die an den Wunschbaum gehängt wurden. 
© Anna Egli/LAG WfbM Thüringen
07. Juli 2026© Anna Egli/LAG WfbM Thüringen 

Wünsche für die Werkstatt der Zukunft

Im März gab es einen großen Kongress. Der hieß „You can!“. Dort stand ein "Wunschbaum". Die Besucher konnten ihre Wünsche für die Zukunft der Werkstätten auf Zettel schreiben und aufhängen. Am Ende hingen über 150 Zettel am Baum – mit Wünschen, Hoffnungen und Forderungen.  

Die Auswertung der Wünsche hat etwas gedauert.
Jetzt gibt es eine Zusammenfassung.
Danke an Anna Egli von der LAG WfbM Thüringen, die alle Wünsche sortiert hat.

Die Wünsche lassen sich in **sechs große Themen** einteilen:

1. Faire Arbeit und gerechter Lohn (etwa 25 % der Wünsche)
   Viele wünschen sich:
   - Einen "gerechten Lohn"
   - Dass ihre Arbeit als "vollwertige Arbeit" anerkannt wird – mit fairer Bezahlung und Respekt.

2. Inklusion: Echt dabei sein (etwa 22 % der Wünsche)
   Die Menschen wünschen sich:
   - "Echte Teilhabe" – nicht nur auf dem Papier.
   - Bessere Jobs außerhalb der Werkstatt.
   - Weniger Barrieren 
   - "Weniger Vorurteile" gegen Menschen mit Behinderung.
   - Mehr Treffen von Menschen mit und ohne Behinderung.

3. Respekt und Gleichbehandlung (etwa 18 % der Wünsche)
   Gefordert wird:
   - Mehr Respekt.
   - Dass alle gleich behandelt werden.
   - Dass man die Menschen ernst nimmt.
   - Würde und Selbstbestimmung – jeder soll mitreden dürfen.

4. Bessere Organisation in den Werkstätten (etwa 15 % der Wünsche)
   Gewünscht wird:
   - Klarere Kommunikation.
   - Bessere Planung.
   - Mehr Mitbestimmung – die Beschäftigten wollen mitentscheiden.
   - Weniger Bürokratie (also weniger komplizierte Regeln).

5. Weiterkommen und selbst entscheiden (etwa 10 % der Wünsche)
   Die Menschen möchten:
   - Mehr Weiterbildungen.
   - Mehr Verantwortung übernehmen.
   - Selbst entscheiden dürfen, was sie tun.
   - Neue Aufgaben ausprobieren.

6. Gemeinschaft und Freundschaften (etwa 7 % der Wünsche)
   Wichtig ist:
   - Freundschaften und ein gutes Miteinander.
   - Weniger Streit.
   - Mehr Unterstützung – auch im Alltag.

Die Wünsche zeigen: Es geht nicht nur um die Werkstätten, sondern auch um die ganze Gesellschaft.

Danke an alle, die mitgemacht haben! Die Ergebnisse fließen in die weitere Arbeit ein. So soll die Zukunft der Werkstätten besser werden.

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