
20. April 2026© LAG WfbM Hessen
Fachtag Berufliche Bildung 2026
Thomas Bauer, Vorstandsmitglied der LAG WfbM Hessen, führte durch den Tag. Als besonderen Gast begrüßte er Frederik André Marohn von der Regionaldirektion Hessen. Dieser war der Einladung der LAG WfbM gefolgt, mit den Teilnehmenden über das Fachkonzept zu sprechen.
Zu Beginn gab Thomas Bauer einen kurzen Abriss über die Entstehung des neuen Fachkonzeptes und den aktuellen Stand der Umsetzung. Dabei verwies er auch auf die von der BAG WfbM und der Bundesagentur veröffentlichten Materialien.
Anschließend diskutierten die Teilnehmenden dann in einem World Café verschiedene Aspekte des Fachkonzepts: Zu den Schwerpunkten „Fahrtkosten“, „Eingliederungsplan, LuV, EM@W“, „Qualitätszirkel“, „Qualifizierungsbausteine“ und „Zielvereinbarungen“ tauschten sie sich über die bisher gemachten Erfahrungen aus und sammelten offene Fragen.
Genau diese offenen Fragen wurden dann Gegenstand der Veranstaltung am Nachmittag. Gemeinsam gingen Thomas Bauer und Frederik André Marohn die Fragen durch und versuchten - soweit möglich – Antworten zu geben. Dabei legte insbesondere Frederik André Marohn Wert darauf zu betonen, dass die Regionaldirektion Hessen die Umsetzung des Fachkonzeptes gemeinsam im Dialog mit den Trägern gestalten wolle.
Besonders deutlich wurde, dass die Einrichtungsbetreuenden der regionalen Agenturen vor Ort durch das Fachkonzept künftig eine noch größere Rolle für die Träger spielen. Denn sie sind künftig auch Ansprechpartner für die Erstellung der QLHBs sowie für die Verhandlungen der Fahrtkosten.
Insgesamt konnten durch die Gesprächsrunde zahlreiche Fragen beantwortet und Unsicherheiten beseitigt werden. Allerdings wurde auch klar, dass noch einige Punkte offen bleiben mussten – teils, weil die BA in Nürnberg noch mit der Ausarbeitung finaler Dokumente und Arbeitshilfen beschäftigt ist. Teils, weil zum Beispiel die zukünftige Schnittstellengestaltung zwischen dem BBB und dem Arbeitsbereich mit dem LWV noch nicht abschließend geklärt ist.
Eine ausführliche Zusammenfassung der Ergebnisse der Veranstaltung finden Sie im Mitgliederbereich der Internetseite. Dort gibt es zudem eine Gegenüberstellung der Inhalte der AZAV und der alten Hega im Vergleich mit dem neuen Fachkonzept. Diese Gegenüberstellung zeigt auf, welche Inhalte, die für das QLHB benötigt werden, im Träger bereits vorhanden sind.
Die Informationen und der Austausch zum neuen Fachkonzept sind mit dieser Veranstaltung aber noch nicht abgeschlossen. Im Juni wird sich die LAG WfbM mit Vertreter*innen der Regionaldirektion und des Operativen Services sowie mit dem LWV Hessen treffen, um noch verbliebene offene Fragen zu besprechen.
Alle wichtigen Informationen zum Fachkonzept finden Sie zudem auf der Seite der BA zum Download.