
04. September 2026© LAG WfbM Hessen
Fachtag der Werkstätten für Menschen mit psychischen Erkrankungen 2026
Wer war dabei?
Die Tagung war in Frankfurt am Main in den hoffmanns höfen.
Andrea Röth ist im Vorstand von der LAG WfbM Hessen.
Sie hat über 60 Menschen begrüßt.
Fast die Hälfte davon waren:
- Menschen, die in Werkstätten arbeiten
- Mitglieder vom Werkstattrat
- Frauenbeauftragte
Alle wollten besprechen:
- Wie wirkt sich Teilzeit auf die Menschen aus?
- Wie wirkt sich Teilzeit auf die Werkstätten aus?
- Wie kann man mit Teilzeit besser am Arbeitsleben teilhaben (das heißt: mitmachen können)?
- Wie sieht es mit Übergängen (zum Beispiel in einen normalen Job) aus?
- Wie ist es mit dem Lohn (Geld, das man für die Arbeit bekommt)?
Einleitung von Torsten Neubacher
Torsten Neubacher ist auch im Vorstand von der LAG WfbM Hessen.
Er ist auch Geschäftsführer von der frankfurter werkgemeinschaft (fwg).
Die fwg ist eine Werkstatt, die sich auf Menschen mit psychischen Problemen spezialisiert hat.
In den letzten Jahren arbeiten dort immer mehr Menschen in Teilzeit.
Er hat erklärt:
- Was ist Teilzeit in Werkstätten?
- Wie hat sich Teilzeit in den letzten Jahren verändert?
- Welche Schwierigkeiten gibt es für die Werkstätten?
Er findet es gut, dass es Teilzeit gibt.
Denn:
Früher mussten sich die Menschen an die Struktur (Regeln und Abläufe) der Werkstatt anpassen.
Jetzt soll sich die Werkstatt an die Menschen anpassen.
Das ist eine wichtige Aufgabe von Werkstätten.
Aber:
- In den letzten Jahren haben sich die Krankheitsbilder verändert.
- Es gibt neue und schwierigere psychische Probleme.
- Immer mehr Menschen sind psychisch belastet.
- Viele können nicht mehr so viel leisten wie früher.
Welche Probleme und Chancen gibt es?
Teilzeit bringt auch Schwierigkeiten für die Werkstätten.
Zum Beispiel:
Wie organisiert man die Arbeit und die Produktion (Dinge herstellen), wenn viele in Teilzeit arbeiten?
Aber:
Teilzeit ist keine Belastung, sondern eine Chance.
Denn:
- Ohne Teilzeit könnten manche Menschen gar nicht mehr in der Werkstatt arbeiten.
- Teilzeit hilft vielen, dauerhaft dabei zu bleiben.
Was haben die Gruppen besprochen?
Die Teilnehmenden haben sich in kleine Gruppen aufgeteilt.
Jede Gruppe hat über ein anderes Thema geredet:
- Wie kann man Teilhabe am Arbeitsleben so gestalten, dass sie auch in Teilzeit klappt?
- Warum wollen Menschen in Teilzeit arbeiten? Was sind ihre Gründe?
- Wie wirkt sich Teilzeit auf die Produktion in der Werkstatt aus?
- Wie wirkt sich Teilzeit auf den Lohn aus?
- Welche Chancen gibt es durch Teilzeit für den Wechsel auf den normalen Arbeitsmarkt?
Jeder konnte zwei Themen auswählen und mit anderen darüber reden.
So konnten sie Ideen und Erfahrungen austauschen.
Am Ende haben die Gruppen ihre Ergebnisse zusammengefasst.
Dann haben sie sie allen vorgestellt.
Was bleibt als Ergebnis?
Andrea Röth hat am Ende ein positives Fazit gezogen.
Das bedeutet: Sie fand den Tag gut.
Teilzeit ist heute normal in Werkstätten.
Der Austausch hat gezeigt:
Es gibt viele verschiedene und kreative Wege, wie Werkstätten Teilzeit umsetzen können.
Die Ideen von der Tagung können dabei helfen.
Teilzeit ist wichtig, damit alle mitmachen können.
==> hier ist die schriftliche Zusammenfassung der Tagung zum Download